Linda Kaiser
Stil, Image, Erscheinungsbild

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Alle Jahre wieder

Weihnachtsknigge-Fragen

„Darf ich Geschenke vom letzten Jahr einfach weiterverschenken?“

Das Aufbewahren und Weiterverschenken von ungewollten Gaben aus dem Vorjahr ist keine gute Idee. Die Person, die Ihnen das Geschenk einst zukommen ließ kann sich sicherlich noch daran erinnern und ist enttäuscht, wenn es plötzlich in fremden Händen wieder auftaucht.

Zudem zeugt es von einer schlechten Motivation, Menschen denen man eigentlich eine Freude bereiten sollte mit den Überbleibseln des Vorjahres abzuspeisen.

Schenken sollte Freude machen, dem Schenkenden ebenso wie dem Beschenkten.

Wenn ein Geschenk nicht gefällt sollte man zeitnah zum aktuellen Weihnachtsfest gemeinsam ermitteln, ob eine Rückgabe oder ein Umtausch möglich ist.

Bei selbstgemachten Geschenken wägen Sie ab, ob Sie die schenkende Person mit einer Zurückweisung verletzen könnten. Im Zweigfelsfall behalten Sie auch ein unerwünschtes Geschenk.

Entscheiden Sie sich für die Rückgabe, dann bitten Sie die schenkende Person um ein Gespräch unter vier Augen, damit Sie gemeinsam planen können, was mit dem Geschenk passiert. Eventuell kann man das Geschenk auch im Kreis der Anwesenden direkt tauschen oder weiterverschenken. Das ist nachhaltig und jemand anderes freut sich vielleicht darüber.

„Welche Regeln verhindern Streit unterm Baum?“

Bitte vermeiden Sie unbedingt dramatische Szenen, Trotz- oder Heulanfälle unterm Weihnachtsbaum. Grundsätzlich ist es hilfreich mit einer positiven Einstellung die Festtage zu beginnen. In der Gemeinschaft mit Familie und Freunden kann es immer wieder zu Reibungen kommen, lassen Sie einfach mal fünf gerade sein und üben Sie sich in Toleranz.

Man muss auch nicht alles immer sofort ausdiskutieren, insbesondere dann nicht, wenn Personen dabei sind, die mit dem Thema nichts oder nur am Rande zu tun haben.

Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Menschen, die besonders viel Aufmerksamkeit verdienen, wie zum Beispiele Kinder oder ältere Personen. Wenn man sich selbst einmal nicht so wichtig nimmt, fällt es leichter über Streitthemen hinwegzusehen und denen eine Freude zu bereiten, die sich darüber freuen.

Lässt sich ein Streit nicht vermeiden verlassen Sie die große Gruppe der Anwesenden und klären die Sachlage unter vier Augen.

„Macht man sich für den Heiligabend schick oder ist die Jogginghose unterm Christbaum auch okay?“

Der Dresscode für den Heiligen Abend sollte von den Gastgebern oder der Familie im Vorfeld festgelegt und verständlich an alle kommuniziert werden. Die Gastgeber entscheiden, in welchem Rahmen – auch kleidungsmäßig – ein Fest gefeiert wird und ein guter Gast hält sich daran. Die engere Familie entscheidet gemeinsam.

Dabei ist festliche Garderobe keine Verpflichtung, es darf auch durchaus leger ausfallen, wenn dies vorher so vereinbart wurde. Wer allerdings in Jogginghosen zu einer festlich angelegten Feier auftaucht darf sich anschließend nicht beschweren, wenn kritische Bemerkungen gemacht werden. Ist die Jogginghose angesagt, geht man natürlich nicht im Paillettenkleid und High Heels zum Kartoffelsalat- und Würstchenessen.

Eine etwas schickere Garderobe lässt sich im Notfall allerdings immer leichter bequem umstylen als es gelingt einer Jogginghose Stil zu verleihen.

„Esse ich Spaghetti richtig mit oder ohne Löffel?“

Spaghetti werden ohne Löffel gegessen, wenn man sich an die italienische Tradition halten möchte. Dazu werden ca. 3-4 Nudeln am Tellerrand mit der Gabel aufgerollt und zum Mund geführt. Die Enden der Nudeln dürfen dabei maximal 2-3 cm an der Gabel herunterhängen. In Kombination mit einer sähmigen Soße und etwas Übung funktioniert das sehr gut.

Weniger geübte Personen nehmen zum Aufrollen auf die Gabel einen Löffel zu Hilfe. Dieser ersetzt quasi den Tellerrand und ist deshalb sinnvoll, weil er sich flexibel zum Erfassen der Nudeln bewegen lässt. Niemals allerdings werden die Spaghetti auf den Löffel gerollt und dieser dann zum Mund geführt.  Spaghetti werden auch nicht mit dem Messer geschnitten. Man kann die Nudeln aber vor dem Kochen einmal in der Mitte durchbrechen, dann sind Sie nicht so lang und einfacher zu handhaben.

Die Kunst des Kompliments

Komplimente sind immer dann richtig und schön, wenn Sie von Herzen kommen. Die besten Komplimente sind diejenigen, die für eine hervorragende Leistung abgegeben werden. Das gilt gleichermaßen im Arbeits- wie auch im Privatleben. Es erfreut immer besonders für Dinge gelobt zu werden, die man selbst geschafft hat. Das kann ein guter Vortrag oder Projektabschluss im Job sein oder eine gelungene Planung des Familienlebens.

Für gutes Aussehen oder tolle Kleidung bekommt jeder sicher auch gerne Komplimente. Hierbei ist es jedoch wichtig, so nah wie möglich bei der Wahrheit zu bleiben. Kleine Übertreibungen sind in Ordnung, aber loben Sie lieber ein besonders gelungenes Detail als pauschal die gesamte Erscheinung. Auch beim Netzwerken oder beim Flirten sind Komplimente über Äußerlichkeiten erlaubt, wobei der Fokus des Kompliments besser auf einer schönen Handtasche als auf den strahlenden Augen liegen sollte. Je unverfänglicher ein Kompliment gegenüber noch fremden Personen ausfällt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für einen guten Einstieg in weiterführenden Small Talk.

Wer ein Kompliment schenkt sollte sich der Person, die geehrt wird, in jedem Fall mit voller Aufmerksamkeit zuwenden. Dazu gehören Blickkontakt und ein freundliches Lächeln. Wer ein ehrliches Kompliment erhält, sollte sich in jedem Fall bedanken. Bescheidenheit ist eine Tugend, aber ein ehrliches Kompliment darf jeder einfach auch mal annehmen. Freuen Sie sich und gehen Sie dann wieder zur Tagesordnung über.  Übrigens, auch Männer freuen sich über Komplimente.

MfG oder einfach nur Tschüss?

Bei E-Mails und Briefen ist die Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“ die höflichste Art das Ende eines Schriftstücks zu markieren. Hinter diese Grußformulierung gehört, entgegen häufiger Annahme und Praxis, kein Komma.

Beschließt man einen Brief oder eine E-Mail an eine vertraute Person, beispielsweise ein Familienmitglied oder einen Freund oder eine Freundin, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Die vertraulichste Formel lautet „Liebe Grüße“. Ist man weniger eng miteinander verbandelt, geht auch „Viele Grüße“. Beide Formulierungen lassen sich auch zu „Viele liebe Grüße“ miteinander verbinden.

„Grüße“ werden immer im Plural verschickt, da man hiermit mehrere gute Gedanken wie Gesundheit, Wohlergehen, Freude in einem Wort vereint.

Wer nur einen „Gruß“ verschickt könnte daher schnell als gefühlskalt oder gar geizig erscheinen. Geeignet ist diese Formulierung daher höchstens als Schlussformel für Briefe, die über einen ermahnenden oder maßregelnden Inhalt verfügen.

„Beste Grüße“ sind hingegen eine unschöne Übersetzung aus dem englischen Sprachgebrauch. Es gibt schöne adressatengerechte Alternativen in der deutschen Sprache. 

Abkürzungen bei Grußformeln sind besonders in den Sozialen Medien und bei Messenger-Diensten beliebt. Beim Tippen auf der unhandlichen Tastatur von Smartphone oder Tablet ist man schließlich für jeden Anschlag weniger dankbar. LG oder VG sind als Schlussformeln im privaten Schriftverkehr daher mittlerweile ebenso bekannt wie akzeptiert.

Schreiben Sie aber eine Nachricht an ihre vorgesetzte Person oder an Kunden, sollten Sie besser das „Mit freundlichen Grüßen“ in jedem Fall ausschreiben. Meistens ist das MFG bereits in der Autokorrektur hinterlegt. 

Egal wem oder wo Sie schreiben, jeder Empfänger einer Nachricht hat ein Recht auf eine freundliche Anrede, einen wohlwollenden Schlussgruß und vor allem auf den Namen des Absenders, damit eine Antwort zeitnah und personifiziert möglich ist.

Für eine Antwort auf eine E-Mail oder einen Brief sollte man sich nach Möglichkeit nicht mehr als 24 Stunden, in Ausnahmefällen 48 Stunden, Zeit lassen. Über Wochenende regelt die Werktagspräsenz die Businesskorrespondenz, d. h. wer freitags eine Nachricht erhält sollte im Lauf des Montags antworten. 

Besuche immer vorher anmelden

Unangemeldete Besuche sind ein großer Eingriff in die Privatsphäre der besuchten oder besser heimgesuchten Person. Nicht immer ist man zu jeder Zeit am Tag empfangsbereit. Das Privatleben ist eng getaktet und durchorganisiert und im Beruf lassen sich Termine nicht ohne weiteres aufschieben.

Unangemeldet sollte man nur dort auftreten, wo ein offizieller Besuchszeitraum ausgesprochen wurde, zum Beispiel bei Behörden oder in der offenen Sprechstunde eines Arztes. Im Privatleben wurden solche öffentlichen Besuchszeiten irgendwann zu Beginn des 20. Jahrhunderts abgeschafft. 

Wer heute einen Besuch machen will, sei es privat oder beruflich, sollte sich am besten mindestens 24 Stunden vorher per E-Mail, Anruf oder Textnachricht anmelden und eine positive Antwort abwarten. Besser noch ist es, frühzeitig einen Termin zu vereinbaren und sich zu Inhalt und Dauer des Besuchs abzustimmen.

Enttäuscht sollte man nicht sein, wenn eine Absage kommt, der Wunschtermin nicht gewährt werden kann oder das Treffen nicht in der privaten Umgebung stattfindet. Nicht jeder empfängt zu Hause gerne Gäste.

Unhöflich ist es zudem, sich zu den klassischen Essenzeiten, Mittagessen oder Abendessen, anzumelden. Die Einladung zum Essen sollte niemals erzwungen werden, sondern ist ein Geschenk, dass man erhoffen darf. Wer gerne in Gesellschaft isst, sollte selbst die Einladung aussprechen.  

Auch Besuche im Krankenhaus oder im Pflegeeinrichtungen sollten heutzutage nicht mehr unangekündigt erfolgen. Die Therapiepläne für Kranke und Pflegebedürftige sind oft sehr eng getaktet und es sollte daher den Betroffenen die Möglichkeit gegeben werden, den Gast ohne Zeitnot empfangen zu können.  Auch, wenn es hier geregelte Besuchszeiten gibt, melden Sie sich vorher an. 

Vorherige Absprachen zwischen allen Beteiligten helfen dabei, den Besuch auch zu genießen.

Aller Förmlichkeit und Rücksichtnahme zum Trotz darf man natürlich stets offen bleiben für spontane Begegnungen die auch mal in einem längeren Beisammensein enden können, zum Beispiel untern Nachbarn oder alten Freunden.

Gedanken zum Thema „Manieren nach Corona“

Gutes Benehmen setzt ja ein Bewusstsein für eben solches voraus. Hat dieses Bewusstsein aus Ihrer Sicht und Erfahrung unter der Pandemie und den Schließungen gelitten?

Social Distancing hat sicherlich nicht die Kunst im Umgang miteinander gefördert. Andererseits ist aber vielleicht das Bewusstsein gewachsen, wie wertvoll reale menschliche Kontakt sind und dass es sich lohnt, sich dafür anzustrengen. Denn nichts anderes war Inhalt des Lockdowns: sich anstrengen, damit man wieder zusammen sein kann. 

In der ersten Zeit des „Wieder-Zusammenseins“ wird sicherlich etwas Übung für eingerostete Manieren erforderlich sein, aber wer Manieren vorher schon angewandt hat, wird sehen, dass es sich damit wie mit dem Fahrradfahren verhält. Gute Manieren verlernt man nicht.

Wenn Manieren auch den Zeitgeist spiegeln und dies auch für Tischmanieren gilt, erscheint der „post-Corona-Zeitgeist“ ganz schön trist, fast verroht. Ist es aus Ihrer Sicht überhaupt möglich, vergessene Manieren wieder anzutrainieren oder ist die Pandemie eine Zäsur in Sachen Benehmen?

Manieren als Zeitgeist zu betrachteten impliziert in erster Linie die Möglichkeit der Anpassung/des Wandels von Manieren.

Ich glaube nicht, dass die Umgangsformen verroht sind. Die Extremsituation in der wir „ums Überleben“ kämpfen mussten, geht zu Ende und damit auch der Anlass zum „sich durchboxen“.

Wir werden eher erleben, dass die Erleichterung endlich wieder miteinander zu sein, uns besänftigt und den Umgang positiv beeinflusst. Rohheit und egoistisches Verhalten haben im Zusammensein noch nie lange funktioniert. 

Die Gesellschaft wird sich neu finden, aber nicht mit negativen Verhalentsweisen. Wir hatten ja alle viel Zeit zum Nachdenken und gehen vielleicht eher mit guten Vorsätzen in Bezug auf Wertschätzung, Achtsamkeit und Nachhaltigkeit in die neue Zeit, weil wir gesehen haben, wie wichtig dieses Aspekte für uns sind.

Warum sind gute Tischmanieren wichtig?

Das Zusammensein bei Tisch ist die Königsdisziplin der Geselligkeit. Man teilt das Essen, die Lebensgrundlage, miteinander und hat Zeit, sich persönlich kennenzulernen.

Gerade im beruflichen Kontext eine seltene Gelegenheit zu zeigen, wer man ist, wofür man steht, kurz um sich als Persönlichkeit zu positionieren. Daher ist es hier besonders wichtig, den Umgang mit Messer und Gabel zu beherrschen, um Raum für die eigentliche Darstellung des Selbst zu schaffen.

Im privaten Kreis geht es weniger um die Positionierung als um die Erreichung von Harmonie innerhalb einer Gruppe.  

In beiden Fällen sind Optik und Geschicklichkeit wichtig, die man durch Übung und wissen um die Anatomie der Speisen erreicht.

Aus gastronomischer Sicht erleichtern gewisse Kenntnisse und Handhabungen z.B.  die Organisation von Geschirr, Besteck vor während und nach der Mahlzeit den Prozesse der Bedienung.

Was ist „gutes Benehmen“?

Die Definition von „guten Benehmen“ orientiert sich immer an der Gesellschaft in der wir uns befinden. Sind alle damit einverstanden das Handy auf dem Tisch liegen zu haben, ist das in Ordnung.

Allerdings stellt sich dann die Frage, warum man sich überhaupt trifft. Chatten via Social Media ist vom Sofa aus doch viel bequemer als am Restauranttisch.

Seltsame Tischmanieren werden niemals vor Ort analysiert oder kritisiert. Man darf sich wundern, aber man schweigt. Vertrauenspersonen besprechen Defizite nach dem Essen zu einem passenden Zeitpunkt.

Und wer sich mit Person X bei Tisch unwohl fühlt oder blamiert, der geht eben nicht mehr zusammen aus oder gemeinsam zum Knigge-Kurs.

Anstoßen im Freundeskreis ist völlig in Ordnung. Lebensfreude sollte man nicht durch Manieren dämpfen. Wenn Anlass und Personenkreis stimmen, ist alles gut.  

Stilvoll absagen

Eine Stunde vor einer Verabredung per SMS abzusagen, ist heute fast schon normal, aber ist es auch stilvoll?

Ist die SMS das übliche Kommunikationsmittel zwischen den Personen, kann darüber auch abgesagt werden. Allerdings mindestens 24 Stunden besser noch 48 Stunden vor dem verabredeten Termin. Dann kann die andere Person noch eine neue Verabredung treffen oder eigene Pläne realisieren. 

Überhaupt kann die Reaktion auf eine Einladung immer auf gleicher Ebene erfolgen, also bei einer Einladung per Brief, wird handschriftlich, ebenfalls per Brief oder Karte abgesagt. Wurde die Einladung mündlich ausgesprochen, ist ein kurzer Anruf, zur Not auch eine Nachricht auf der Mailbox, möglich.

Generell ist es immer stilvoll, persönlich per Telefon abzusagen und vielleicht gleich eine neue Verabredung zu vereinbaren.

Angenommen ich habe gar keine Lust zu diesem Geburtstag zu gehen. Was kann ich tun? (Sind z.B. Notlügen erlaubt?)

Einladungen werden aufgrund von Sympathie oder Freundschaft ausgesprochen. Da ist es schon unhöflich zu denken „Ich habe keine Lust Dich zu sehen“, egal, ob man es dann auch noch ausspricht oder nicht.

Versuchen Sie daher lieber die Situation sachlich zu analysieren und bleiben Sie bei Ihrer Absage so nah wie möglich bei der Wahrheit. Fühlen Sie sich krank, müde oder sind in Zeitnot, haben sie andere Verpflichtungen bereits zugesagt oder ist etwas Unvorhergesehenes eingetreten, dann hat jede Person Verständnis dafür und nimmt die Absage gerne an. Lassen Sie sich aber bitte nicht im Biergarten erwischen, wenn Sie wegen Krankheit ein Treffen abgesagt haben.   

Wie gelingt es eine Einladung elegant abzulehnen?

Am Anfang der stilvollen Ablehnung steht der Dank überhaupt erst eingeladen worden zu sein. Dann darf man durchaus auf das wertschätzende Miteinander eingehen, das Grund für die Einladung war. Hiernach erst erfolgt die eigentliche Absage, die kurz begründet werden sollte, verbunden mit guten Wünschen für das geplante  oder ein zukünftiges Treffen.

Das liest sich dann so: „Vielen Dank für Deine Einladung über die ich mich sehr gefreut habe. Es ist immer schön, Dich zu sehen. Leider feiert meine Großmutter am selben Tag ihren 80. Geburtstag, so dass ich Dir leider absagen muss. Ich wünsche Dir ein schönes Fest und hoffe beim nächsten Mal wieder mit dabei sein zu können.  

Was sind absolute „No-Gos“ in Sachen Absagen?

Ganz schlechter Stil ist es, auf eine Einladung nicht zu reagieren oder eine gesetzte Rückmeldefrist verstreichen zu lassen. Auch eine zu späte Absage vielleicht fünf Minuten vorher, wenn die andere Person bereits am Treffpunkt wartet, ist ein No-Go.

Absagen sollten immer so kommuniziert werden, dass sie den andere auch rechtzeitig erreichen. Eine Sprachnachricht auf dem Handy, wenn der andere bei einem lauten Konzert wartet, wäre beispielsweise unangemessen oder eine Karte die per Post erst nach dem Fest ankommt.

Prosit Neujahr!

Silvester ist eine wunderbare Gelegenheit einmal wieder die Gläser aneinanderklingen zu lassen.

Angestoßen im Sinne des Wortes wird nämlich ausschließlich zu Hochzeiten, Jubiläen und zum Jahreswechsel mit prickelnden, alkoholhaltigen Getränken wie Sekt oder Champagner. Bei Tisch prostet man sich mit Wein, Bier oder Wasser lediglich symbolisch zu, ohne dass sich die Gläser berühren. Der korrekte Gruß dazu lautet: „Zum Wohl(e)“.

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